Por­trait­se­rie: 3 Fra­gen an Ber­li­ner Aktivist*innen

Naomi Beu­kes

#sicht­bar­so­li­da­risch

Naomi Beukes #sichtbarsolidarisch

Sicht­bar soli­da­risch! Lesbisch*.Sichtbar.Berlin stellt 3 Fra­gen an Ber­li­ner Aktivist*innen. Die Viel­falt und die lange Geschichte des les­bi­schen* und quee­ren Akti­vis­mus in Ber­lin beruht auf dem gro­ßen Enga­ge­ment vie­ler Men­schen. Mit unse­rer Por­trait­se­rie möch­ten wir einige von ihnen würdigen.

 

Name: Naomi Beukes

 

Kurz­vor­stel­lung

Ich bin Autorin, Film­ma­che­rin, Schau­spie­le­rin, Akti­vis­tin für Frau­en­rechte und Grund­schul­leh­re­rin. Ich komme aus Nami­bia, einem Land, wo die Aus­sage „Ich bin les­bisch*“ oder „Ich liebe eine Frau“, dazu führen kann, dass du ver­ge­wal­tigt oder sogar umge­bracht wirst. Während mei­nes Stu­di­ums in Nami­bia ist mir bewusst gewor­den, wie Frauen in die­sem post-kolo­nia­lem Patri­ar­chat, in dem ich auf­ge­wach­sen bin, in den Hin­ter­grund gestellt wer­den als Men­schen, die nicht für sich selbst ent­schei­den können.

Mir ist auch klar gewor­den, dass ich nicht still sit­zen kann, und das alles so akzep­tie­ren kann. Die­ses Feuer in mir drängte mich Geschich­ten zu schrei­ben. In mei­nen Serien gebe ich les­bi­schen* Frauen eine Stimme.

 

Was bedeu­tet les­bi­sche* Sicht­bar­keit für dich?

Für mich bedeu­tet Sicht­bar­keit, dass du ohne Kom­pro­misse du Selbst sein kannst. Meine Sicht­bar­keit bedeu­tet für mich, dass ich auch ein Vor­bild sein kann für die jün­ge­ren Generationen.

 

Deine Wün­sche an die Ber­li­ner LSBTIQ*-Community…

Ich wünsche mir einen offe­nen, respekt­vol­len Umgang mit­ein­an­der; Platt­for­men, wo es möglich ist, mit­ein­an­der zu dis­ku­tie­ren, zu reden, sich gegen­sei­tig zu unterstützen und am meis­ten wünsche ich mir eine Com­mu­nity, die zusam­men­hält, weil nur so kön­nen wir Ände­run­gen bewirken.

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